Erheblich mehr Prüfkapazitäten aufgebaut / Mehr Möglichkeiten durch neue Coronaschutzverordnung in NRW / Alle Termine können bedient werden

TÜV Rheinland hat in den vergangenen Tagen die Kapazitäten für die Durchführung von Führerscheinprüfungen in NRW erheblich erhöhen können. Möglich wurde dies durch den verstärkten Einsatz qualifizierten Personals aus anderen Bereichen, den weiteren Ausbau der Prüfzeiten sowie die geänderten Vorgaben der neuen Coronaschutzverordnung in NRW.

An einigen Standorten werden durch TÜV Rheinland für die theoretische Fahrerlaubnisprüfung jetzt größere Räumlichkeiten genutzt. Die dazu notwendigen Voraussetzungen wurden innerhalb kurzer Zeit geschaffen. Dank der durch die NRW-Landesregierung freigegebenen Coronaschutzverordnung, die seit dem 15. Juni 2020 gilt, ist es außerdem möglich, die Räumlichkeiten für die theoretischen Fahrerlaubnisprüfungen wieder mit höherer Kapazität zu nutzen. Bei Einhaltung stringenter Hygienemaßnahmen kann in diesen Prüfräumen für die relativ geringe Zeitdauer der Prüfung die bisher gültige Abstandregelung unterschritten werden. Weiterhin gilt: Eine Mund-Nase-Bedeckung ist zwingend erforderlich ebenso wie eine verbindliche Anmeldung.

Durch die veränderten Anforderungen kann TÜV Rheinland in NRW wieder erheblich mehr Termine für die theoretische Fahrerlaubnisprüfung anbieten. Die unbürokratische Unterstützung durch die zuständigen Referate des Ministeriums für Verkehr und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat hierbei sehr geholfen. Für den Monat Juni konnten noch 3.500 zusätzliche Termine freigeschaltet werden und für den Monat Juli sind es etwa 14.000 zusätzliche. Allein die telefonische Terminhotline nimmt knapp 2.000 Anrufe täglich entgegen und auch das Online-Terminsystem ist in der Handhabung weiter optimiert worden.

Terminierungen bei praktischen Fahrprüfungen

Die Rückkehr zum bewährten Verfahren bei der Disposition sowie der gelungene Personalaufbau verbessern die Situation auch bei den praktischen Prüfungen. Alle Terminanforderungen, die die Fahrschulen im Auftrag ihrer Fahrschüler an TÜV Rheinland stellen, werden bestätigt und alle bestätigten Prüfungen werden entsprechend gefahren.

Auch wenn es wegen der immer noch sehr hohen Anzahl angeforderter Prüfungstermine derzeit noch zu Verschiebungen kommt – nicht alle Wunschtermine können erfüllt werden –, führt die frühzeitige Bestätigung der angeforderten Termine zu Planungssicherheit bei Fahrschülerinnen und Fahrschülern sowie den Fahrschulen.

Hintergrund: Pause bei Führerscheinprüfung in NRW für sechs Wochen

Seit dem 4. Mai 2020 kann TÜV Rheinland in NRW wieder Führerscheinprüfungen abnehmen. Vorher war dies seit dem 19. März 2020 im Rheinland nicht mehr möglich. Rund 21.500 Prüfungen konnte TÜV Rheinland aufgrund der Corona-Pandemie nicht abnehmen. Hierdurch kommt es seit der Wiederaufnahme der Prüfungen zu einer erheblichen Belastung für die Fahrschülerinnen und Fahrschüler sowie insbesondere auch wirtschaftliche und organisatorische Belastungen für die Fahrschulen. Für viele Beteiligte haben die vergangenen sechs Wochen zudem eine erhebliche Mehrarbeit bedeutet.

TÜV Rheinland arbeitet unverändert mit Hochdruck daran, die Situation für Fahrschulen, Fahrschülerinnen und Fahrschüler in den kommenden Wochen weiter zu verbessern. Hierzu besteht auch ein sehr enger Austausch mit dem Fahrlehrerverband und den Fahrschulen, um bestehende Probleme möglichst zeitnah zu lösen.

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Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:

Joerg Meyer zu Altenschildesche

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