TÜV Rheinland koordiniert mehrjähriges Projekt der Internationalen Energieagentur mit internationalen Forschungspartnern / Klimabedingungen bei Photovoltaik-Anlagen: Erkenntnisse aus Laborprüfungen und Messungen an Standorten weltweit

Eine umfassende neue Studie der Internationalen Energieagentur (IEA) gibt Aufschluss über den Energieertrag von Photovoltaik-Modulen und -Systemen (PV) zur Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie in unterschiedlichen Klimazonen weltweit. Feld- und Labordaten von TÜV Rheinland lieferten eine wesentliche Grundlage für die Studie. Der weltweit tätige Prüfdienstleister hat für die Fachpublikation in den eigenen Laboren unterschiedliche PV-Modultechnologien geprüft und über mehrere Jahre an fünf Standorten auf vier Kontinenten die Erträge von Modulen gemessen und verglichen. Zudem haben verschiedene Forschungsinstitute aus aller Welt an der Studie der IEA-Task 13-Arbeitsgruppe „Photovoltaic Power Systems Programme“ mitgearbeitet und Daten geliefert.

Expertinnen und Experten von TÜV Rheinland haben das internationale Team koordiniert. „Die genaue Berechnung des Energieertrags einer Photovoltaik-Anlage in Kilowattstunden ist heute der wesentliche Schlüssel zur Projektrealisierung“, erklärt Ulrike Jahn, bei TÜV Rheinland für Projekte zur Forschung und Entwicklung von PV-Modulen verantwortlich. „Für die Solarbranche und ihre Marktteilnehmer sind Informationen darüber, wie viel Energie Module und Systeme an bestimmten Standorten im tatsächlichen Betrieb erzeugen, entscheidend. Wer eine PV-Anlage errichten will, sollte sich sehr detailliert damit beschäftigen, welche Randbedingungen den Ertrag wie stark beeinflussen.“

Mit der Studie unter dem Titel „Climatic Rating of Photovoltaic Modules“ liefert die Arbeitsgruppe einen tiefgehenden Beitrag, um den möglichen Energieertrag von Modulen in unterschiedlichen Klimazonen genauer einzuschätzen. Die Autorinnen und Autoren der Studie liefern insbesondere zur Kennzahl des klimaspezifischen Energieertrags – climatic-specific energy rating (CSER) – zahlreiche Erkenntnisse. Das CSER geht auf eine Normenreihe der Internationalen Elektrotechnischen Kommission (IEC) zurück. „Als TÜV Rheinland arbeiten wir immer wieder eng mit internationalen Partnern aus der Forschung zusammen“, sagt Jahn. „Die angewandte Forschung ist für uns wichtig, um die Prüfgrundlagen für neue Technologien weiterzuentwickeln. Durch solche Forschungsprojekte bieten wir Kunden in unseren weltweiten Laboren Prüfungen auf dem neuesten Stand der Technik.“

Weitere Informationen zur IEA-Studie „Climatic Rating of Photovoltaic Modules“ unter tuv.li/1ecs bei TÜV Rheinland.

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